Die Anfänge

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die unterschiedlichsten Laufsport- und technischen Disziplinen in der neu ins Leben gerufenen Leichtathletikabteilung zusammengeführt. Laufübungen um 1900 fanden auf der Rasenallee, ab 1924 auch mit Sprungübungen auf dem Sportplatz Caldener Berg statt. Nach 1945 bauten Vereinsmitglieder in Eigenleistung auf dem "Unteren Tanzeplatz" eine Sprunggrube, verbreiterten die Freifläche und schufen eine vierbahnige 100m - Laufstrecke. Mit der Inbetriebnahme der Stahlbergkampfbahn im Jahre 1956 standen modernste Leichtathletikanlagen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb zur Verfügung. Der Leichtathletiksport unter der Leitung von August Rosenstock entwickelte sich prächtig, große Leichtathletiksportfeste unter teilweiser Beteiligung führender deutscher Großvereine und Spitzenleichtathleten machten den FTSV weit über die Grenzen unserer nordhessischen Heimat bekannt.

Der sportliche Stellenwert

Im Zuge dieser Entwicklung brachte der FTSV bis 1972 zahlreiche Top-Leichtathleten, die hessische Meisterehren und einen Podestplatz bei Deutschen Meisterschaften errangen, hervor. Die geschulten Kampfrichter des FTSV wurden sowohl bei Kreis-, Bezirks-, Hessen- und Deutschen Meisterschaften und bei den Olympischen Spielen 1972 in München eingesetzt. In den Jahren 1975 bis 1985 errangen FTSV-Leichtathleten zahlreiche Siege und Plazierungen bei Kreis- und Bezirksmeisterschaften.

Der Abendvolkslauf

Auf Anregung des Vorstandes führte der FTSV 1980 erstmals einen Nationalen Abendvolkslauf unter der Bezeichnung "Rund um den Stahlberg" durch. Diese Großveranstaltung mit Start und Ziel am Gemeindezentrum Heckershausen entwickelte sich zu einem Klassiker in der nordhessischen, ostwestfälischen und südniedersächsischen Volkslauf-Szene. Ein weiterer Höhepunkt im Jahressportkalender der Leichtathleten des FTSV waren und sind die Organisation und Durchführung der FTSV-Vereinsmeisterschaften auf der Stahlbergkampfbahn.

Jugendarbeit

Darüber hinaus lag der Schwerpunkt der leichtathletischen Aktivitäten im FTSV in den 90er Jahren im Bereich Jugendarbeit. Sie gestaltete sich Anfang und Mitte der 90er Jahre recht schwierig. Trotz Anstrengungen der Abteilungsverantwortlichen gelang es zunächst über Jahre nicht, eine größere Zahl von Kindern und Jugendlichen dauerhaft für die Leichtathletik zu gewinnen, ehe die Anstrengungen Ende der 90er mehr und mehr belohnt. Dem quantitativen Aufwärtstrend folgte sodann auch der qualitative: 1998 und 1999 konnten Marcus Wollenhaupt und Christian Manz Kreismeistertitel für den FTSV erringen. Allerdings handelte es sich um ein kurzes Zwischenhoch. 2010 wurde die Nachwuchsarbeit aufgrund mangelnder Teilnehmerzahlen stillgelegt. Der Fokus wurde stattdessen auf die Volksläufer gelegt.

Die Erfolgsgeschichte Volkslauf

Der Nationale Abendvolkslauf "Rund um den Stahlberg" hat sich in den 90er Jahren nach Auffassung vieler nordhessischer Volksläufer zu einer der besten Volkslaufveranstaltungen im Rahmen des Nordhessencups entwickelt. Diese Einschätzung hat unser Verein insbesondere dem applaudierfreudigen Publikum, der stets guten Organisation und dem volksfestähnlichen Ambiente zu verdanken. Teilnehmerzahlen von zumeist 400 bis 500 bis 1998, um 700 Läufer zu Beginn der 2000er-Jahre und schließlich 924 Läufer im Rekordjahr 2014 bestätigen den Stellenwert der Veranstaltung nachhaltig. Die Volksläuferzahl im FTSV ist im Verlauf der 90er Jahre langsam aber stetig gestiegen. Jüngste Initiativen der Verantwortlichen haben zudem weiteren regen Zulauf ergeben, so daß sich die Unterabteilung auf gutem Weg befindet.

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